Freiwillige Feuerwehr Denkendorf

Verdienstvolle Auszeichnung für Honorarkonsul Willi Drechsler

In Anerkennung der Verdienste um die Freundschaft zu den deutschen Feuerwehren und ihren Verbänden wurde der Honorarkonsul der Republik Sierra Leone und Bürger unserer Gemeinde, Willi Drechsler, mit der Medaille des Deutschen Feuerwehrverbandes für internationale Zusammenarbeit in Gold, verliehen durch den Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes Hartmut Ziebs, ausgezeichnet. Die Medaille wurde ihm im Rahmen seines 80. Geburtstags überreicht.

Die enge Verbindung der afrikanischen Republik Sierra Leone zu den Feuerwehren im Land und insbesondere zu der örtlichen Feuerwehr ist ganz wesentlich auf die Initiative von Willi Drechsler zurückzuführen. Durch die Spenden der Freiwilligen Feuerwehr Denkendorf, des Landesfeuerwehrverbandes und anderen Feuerwehren im Land haben seit 2005 mehrere Containersendungen mit Feuerwehrausrüstung und insgesamt sieben Einsatzfahrzeuge den Weg von Baden-Württemberg nach Westafrika gefunden. Darüber hinaus wurde Hilfestellung durch den Einblick in das deutsche Feuerwehrwesen und beim Bau des neuen Flughafens in der Hauptstadt Freetown gegeben.

„Für die Gemeinde war und ist der persönliche Kontakt über Honorarkonsul Willi Drechsler die entscheidende Triebfeder für die Aufbauhilfe des vom langjährigen Bürgerkrieg gezeichneten Landes“, erklärte Bürgermeister Ralf Barth, der zusammen mit Ehrenkommandant Walter Reber und Kommandant Frank Obergöker dem Geehrten zu dieser besonderen Auszeichnung gratulierte. Über das Feuerwehrwesen hinaus besteht  ebenfalls seit über zehn Jahren eine enge und intensive Partnerschaft der Ludwig-Uhland-Schule mit der Stadt Rotifunk zum erfolgreichen Aufbau der schulischen Infrastruktur. Für den Verwaltungschef ist diese Hilfestellung über die Ländergrenzen hinweg ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung und auch ein Beitrag, die Abwanderung der Menschen aus diesen Ländern zu vermeiden.

Durch das große Engagement Willi Drechslers ist eine Entwicklungs-Partnerschaft im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe entstanden, für die er sich bei allen, die dazu beigetragen haben, insbesondere bei der Gemeinde, bei Ehrenkommandant Walter Reber und Kommandant Frank Obergöker sowie bei der Ludwig-Uhland-Schule herzlich bedankt.

Die Unterstützung trage ganz wesentlich zu einer guten Entwicklung und zu stabilen Verhältnissen in dem noch jungen Staat bei.