Freiwillige Feuerwehr Denkendorf

Festakt zur Verabschiedung von Kommandant Walter Reber

Nach 44 Jahren Einsatzdienst für die Freiwillige Feuerwehr davon 10 Jahre als Kommandantenstellvertreter und 20 Jahre an der Spitze der Wehr hat der langjährige Kommandant Walter Reber im März sein Amt in jüngere Hände übergeben. Mit einem würdigen Festakt wurde die verdiente Persönlichkeit vergangenen Freitag nun offiziell verabschiedet und gleichzeitig zum Ehrenkommandanten ernannt. 180 Wegbegleiter, darunter zahlreiche Ehrengäste aus Politik und dem Feuerwehrwesen waren gekommen, um Walter Reber die Ehre zu erweisen.
 
Frank Obergöker, Walter Rebers Nachfolger im Amt des Kommandanten, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste und eröffnete den Abend, der musikalisch passend vom Spielmannszug der Denkendorfer Wehr umrahmt wurde, mit Worten des Dankes und der Anerkennung im Namen der gesamten Feuerwehr. „Ich glaube sagen zu dürfen, die Feuerwehr Denkendorf steht hervorragend da – Das ist ganz wesentlich Dein Verdienst“, fasste Obergöker das langjährige Wirken Rebers zusammen.
Als eine zu Ende gehende Ära bezeichnete der stellvertretende Bürgermeister Peter Nester, der die Worte des kurzfristig verhinderten Bürgermeisters Peter Jahn überbrachte, das Ausscheiden Rebers aus dem aktiven Dienst.
 
Peter Nester blickte kurz auf die wichtigsten Stationen von Walter Reber in der Denkendorfer Wehr zurück: Mit seinem Eintritt in die Einsatzabteilung begann sein Weg bei der Feuerwehr im Jahr 1971. Schnell hat sich Reber durch sein Einsatzwillen, seine kontinuierliche Aus- und Fortbildung und nicht zuletzt sein ehrenamtliches Engagement in der Wehr die Anerkennung der Feuerwehrkameraden und –Kameradinnen erworben und wurden so bereits im Jahr 1985 zum stellvertretenden Kommandanten neben dem damaligen Kommandant Emil Fröschle gewählt. Seit 1995 leitete er die Denkendorfer Wehr dann als Kommandant und prägte sie dabei auf seine ganz eigene Art und Weise.
 
Der stellvertretende Bürgermeister würdigte aber auch das beispielgebende Engagement Rebers für die Gemeinschaft: „Ihre oberste Maxime war es, stets alles zu tun, um das Leben von betroffenen Menschen zu retten und deren Eigentum zu schützen, ohne die Gesundheit Ihrer Feuerwehrkameraden unnötig zu gefährden“. Im Namen Gemeinderates, der Verwaltung und der gesamten Bürgerschaft der Gemeinde sprach er Dank und Anerkennung für solch ausgeprägten Gemeinschaftssinn aus. Als Zeichen der Wertschätzung seiner verdienstvollen Arbeit wurde Walter Reber im Rahmen des Festaktes zum Ehrenkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Denkendorf ernannt.
 
Für den Landesfeuerwehrverband, dem Walter Reber als Leiter des Fachgebietes Soziales angehört, sprach dessen Geschäftsführer Willi Dongus. Er bezeichnete Reber als „große soziale Person“, dem es mit Respekt, Engagement und Beharrlichkeit stets gelungen sei, das Optimum für das Feuerwehrwesen und damit für die Allgemeinheit zu erreichen.
 
Walter Reber selbst zeigte sich überwältigt von der großen Teilnehmerzahl und den vielen anerkennenden Worten, ließ es sich jedoch nicht nehmen, in diese Worte seine Kameradinnen und Kameraden einzubeziehen. „Nur durch die tatkräftige Unterstützung aller Mitglieder der Feuerwehr war es möglich, diese Fülle an Aktivitäten auf die Beine zu stellen“, betonte Reber und richtete seinerseits Dank an die Nachbarwehren, wichtige, unterstützende Organisationen wie das DRK, das THW und das DLRG, an den Gemeinderat und die Verwaltung und vor allem an die Ehefrauen und Familien der Wehrmitglieder. „Ohne diese Vernetzung wäre eine Wehr, wie wir sie in Denkendorf haben, nicht denkbar“, betonte Reber.


Quelle: Gemeinde Denkendorf