Freiwillige Feuerwehr Denkendorf

Neue Toranlage für das Feuerwehrhaus

DENKENDORF: Sanierung des Feuerwehrhauses nach zwei Jahren beendet- Moderne Abgasabsauganlage in der Halle

(red) - Die Fahrzeughalle des Denkendorfer Feuerwehrhauses hat jetzt eine neue Toranlage und eine Abgasabsauganlage, die den Vorschriften entspricht. Zuvor wurden bereits das Dach saniert, die Umkleideräume erweitert und die Fassaden gestrichen. 73 000 Euro hat die Renovierung des Gebäudes gekostet, die zwei Jahre gedauert hat. In eigener Regie gestalteten die Feuerwehrleute ihre Technikräume um.

„Mit der Modernisierung des Feuerwehrhauses steht der örtlichen Wehr nun ein Gebäude zur Verfügung, das alle Anforderungen an eine zeitgemäße feuerwehrtechnische Ausstattung erfüllt“, sagte Bürgermeister Peter Jahn.

Zum Abschluss der Außensanierung des Feuerwehrhauses haben Arbeiter die fünf Feuerwehrtore der Fahrzeughalle erneuert. Die seitherigen Stahl-Falttore wurden dabei durch Tore des gleichen Typs für rund 53 000 Euro ersetzt. „Die Tore gewährleisten eine optimale Durchfahrtsbreite zwischen den bestehenden Fassadenstützen“, erläutert Jahn den Nutzen des Austauschs. Verbundglas anstatt Drahtspiegelglas sorgten für mehr Licht in der Halle. Nach oben öffnende Sektionaltore habe man nicht einbauen können, da diese mit den Leitungen, den Deckenheizgeräten und der neuen Abgasabsauganlage kollidieren würden. Mit Hilfe eines Zugseiles lassen sich die Tore innerhalb weniger Sekunden öffnen.

Im Austausch mit anderen Wehren hat sich die Freiwillige Feuerwehr Denkendorf auch Gedanken zur neuen Abgasabsauganlage gemacht. Zum Schutz vor schädlichen Abgasen der Feuerwehrfahrzeuge können nun dichtschließende Schläuche an den Auspuffrohren befestigt werden. Das Absaugen beginnt automatisch mit dem Starten des Motors; seither schaltete sich die alte Abgasabsauganlage nur bei Alarm automatisch ein. „Vor allem für den Übungsfall ist dies eine extreme Erleichterung“, so der Bürgermeister. Mehr als eine Erleichterung für die Feuerwehrleute sei das automatische Ausklinken des Schlauches kurz vor dem Tor, wenn die Fahrzeuge herausfahren: „Die Schläuche laufen über eine Schiene nach vorne mit.“ Sie müssten also nicht mehr von Hand entfernt werden und liegen nach Jahns Worten auch nicht mehr auf dem Hallenboden. Dies vermeide Stolperfallen und verbessere den Arbeitsschutz. Bei Einsätzen, wo jede Sekunde zählt, wird so Unfällen vorgebeugt. Die Abgasrohre und der Ventilator, der die Abgase absaugt, sind in den Baukosten von etwa 20 000 Euro enthalten.

Quelle Esslinger Zeitung vom 29.08.2016